High Fashion oder Haute Couture, Alta Moda oder Designermode – wer sich in der Modewelt auskennt weiß, dass es nur ganz wenige Marken auf der Welt gibt, die echte Haute Couture produzieren. Bis zu 6500 Stunden Arbeit stecken in einer aufwendigen Haute Couture Robe, an der alles handgefertigt ist. „Einfache“ Kleider verlangen lediglich nach 100 bis 150 Stunden Nähkunst. Was bedeutet „Haute Couture“, welche Designer produzieren sie und warum ist der Haute-Couture-Walk so besonders? Der Beitrag gibt Einblicke.
Diese Prädikate zeichnen Haute Couture aus
Haute Couture wird zweimal jährlich von ausgewählten Marken und Designern in Rahmen von Fashionshows präsentiert. Allerdings braucht es besondere Merkmale, damit eine Kollektion das begehrte Label Haute Couture erhält. Der Modeverband FHCM hat dafür einen Kriterienkatalog aufgestellt. Die wichtigsten Kriterien sind, dass das Unternehmen einen Fertigungsstandort in der Modemetropole Paris nutzt und zweimal jährlich eine Kollektion mit maßgeschneiderten und handgefertigten Einzelstücken präsentiert.
Die Kollektionen sind aufgrund der erlesenen Stoffe und der aufwändigen Handarbeit sehr wertvoll Schätzungen zufolge gibt es lediglich rund 4000 Kundinnen weltweit, die den Erhalt der Haute Couture überhaupt ermöglichen. Sie sind in der Lage, Geld für so kostspielige Kunstwerke auszugeben.
Zu den bekannten Mega-Modelabels, die jedes Jahr die Laufstege prägen, gehören unter anderem diese:
Auch coole Avantgardist:innen sind vertreten, die die Gäste:Gästinnen in Erstaunen versetzen:
Die Präsentation von Haut Couture ist allerdings individuell durch den:die Designer:in geprägt. Unabhängig von den prägenden Merkmalen eines Haute-Couture-Walks, drückt sich jede:r Designer:in über die Frisuren und das Make-up aus. Hinzu kommen spezifische Einzelheiten der Kleidung, die einen Haute-Couture-Walk trotz der klaren Regeln zu etwas Einzigartigem machen. So müssen Models stets dafür sorgen, dass ein Kleid im besten Licht präsentiert und in allen Einzelheiten für Betrachter erlebbar wird. Eine weit schwingende Robe mit voluminösen Stoffbahnen ist deshalb anders zu präsentieren – beispielsweise durch eine entsprechende Armbewegung – als ein enganliegendes Minikleid aus metallischen Elementen. Bei Castings und beim Fitting sowie bei Probewalks in Vorbereitung auf die Fashion Show bekommen Models konkrete Anweisungen, wie sie sich zu bewegen haben. So wird jede Haute Couture Show zu einer aufsehenerregenden Veranstaltung.
Abbildung 1: Foto von Michael Burrows von Pexels
Abbildung 2: Foto von Pixabay von Pexels
Abbildung 3: pixabay.com © ErikaB (CC0 Creative Commons)
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von hCaptcha laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen